Lou Basenese pries MACOM bei Fox Business als KI-Aktie an – Insider verkauften das ganze Jahr, kauften nichts
MACOM schloss den 1. Oktober bei 301,63 Dollar, 5,9 Prozent im Plus – am selben Tag, an dem ein Gast bei Fox Business die Chips des Unternehmens als entscheidend für den Transport der KI-Daten von Nvidia darstellte. Die Form-4-Meldungen derselben Aktie verzeichnen 76 Insider-Verkäufe am offenen Markt binnen sechs Monaten, null Käufe – und 432,1 Millionen Dollar Verkäufe im Laufe eines Jahres.
Vincent Jiang · 3 min read
Empfehlung und Kursanstieg am selben Tag
Lou Basenese brauchte 55 Sekunden bei „Varney & Company“ am 1. Oktober: Die Chips von MACOM spielen eine entscheidende Rolle beim Transport der Daten hinter Nvidias KI-Rechenleistung, und das Unternehmen steigt ins Weltraumgeschäft ein 1. Die Aktie schloss bei 301,63 Dollar, 5,9 Prozent im Plus 2 – eine von 40 Kursbewegungen von mehr als 5 Prozent im vergangenen Jahr, bei einem Kurs, der seit Januar um 72,4 Prozent zugelegt hat 3.
Was die Empfehlung kostet
Wer zu diesem Kurs kauft, zahlt das 97,0-Fache der Gewinne der letzten zwölf Monate – der Fünf-Jahres-Median liegt bei 73,7 –; der Kurs liegt zudem 53,8 Prozent über dem fairen Wert von 196,12 Dollar, den ein Modell errechnet 2. Auf Basis der erwarteten Gewinne schrumpft das Argument auf zwei Zahlen: 30,4 nach der einen Rechnung 4, 35,9 nach der anderen 2. Die Berichterstattung machte den Kursanstieg teilweise an einer Hochstufung durch BMO auf „Outperform“ fest; die Rating-Entscheidung ist auf den 18. September datiert – zwei Wochen früher 35.
76 Geschäfte, eine Richtung
Das Form-4-Verzeichnis zählt für die vergangenen sechs Monate 76 Insider-Geschäfte am offenen Markt: 76 Verkäufe, null Käufe 6. Der Insider-Verkauf summiert sich über zwölf Monate auf 432,1 Millionen Dollar; Käufe wurden keine gemeldet 2. Chef Stephen Daly verkaufte 19-mal für 5,79 Millionen Dollar, Finanzchef John Kober 21-mal für 5,16 Millionen Dollar, Vertriebschef Donghyun Hwang 32-mal für 2,97 Millionen Dollar 6. In sechs Monaten haben die Insider von MACOM 76-mal über ihre Aktie abgestimmt – und jede einzelne Stimme war ein Verkauf.
Jedes Insidergeschäft bei MACOM seit April war ein Verkauf: 31,2 Millionen Dollar raus, nichts rein
Data
| Value | |
|---|---|
| Peter Chung (Direktor) | $16.36M |
| Stephen Daly (CEO) | $5.79M |
| John Kober (CFO) | $5.16M |
| Donghyun Hwang (Vertriebschef) | $2.97M |
| Geoffrey Ribar (Direktor) | $0.59M |
| Charles Bland (Direktor) | $0.3M |
| Robert Dennehy (COO) | $0.07M |
Die Meldungen im Detail
Dalys Meldung vom 29. Mai – 15.828 Aktien zu 365,75 Dollar – verringerte seinen Direktbestand um 29 Prozent auf 38.389 Aktien. Diese eine Transaktion macht seine Sechs-Monats-Summe von 5,79 Millionen Dollar vollständig aus, die übrigen 18 Verkäufe brachten zusammen kaum etwas 76. Kober verkaufte am 17. August 7.389 Aktien zu 326,08 Dollar 7. Beim Direktor Peter Chung hinterließ der Verkauf von 43.268 Aktien zu 378,20 Dollar am 14. Mai einen Rest von 6.781 Aktien – ein Abbau um 86 Prozent 7. Jeder dieser Kurse liegt über dem Schlusskurs vom 1. Oktober.
Auch die Schlagzeilenzahl von 432,1 Millionen Dollar hat eine Fußnote: Rund 375 Millionen Dollar davon entfallen auf Susan Ocampo, eine Direktorin und 10-Prozent-Aktionärin, deren Blockverkäufe Jahre zurückreichen – allein 80,0 Millionen Dollar am 24. Februar. Nach dieser Meldung hielt sie noch 7,1 Millionen Aktien 7. Keine der Meldungen sagt, ob ein Verkauf vorab über einen Handelsplan vereinbart war; Absichten lassen sich einer Form 4 nicht ablesen.
Die Bullenthese ist keine heiße Luft
Der Umsatz erreichte im Juli-Quartal 342,2 Millionen Dollar – ein Plus von 35,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal und 18,4 Prozent gegenüber dem Vorquartal; die bereinigte Bruttomarge lag bei 59,7 Prozent 8. Der am 17. September vorgestellte optische Chipsatz mit 3,2 Terabit zielt auf Verbindungen zwischen KI-Rechenzentren ab 9. Für das laufende Quartal sieht die Unternehmensprognose einen Umsatz von 415 bis 425 Millionen Dollar vor 8. Auch die Fonds setzen ein Zeichen: Die Zahl der Anteilseigner stieg im vergangenen Quartal von 45 auf 59, die Leerverkaufsquote liegt bei 3,57 Prozent des Streubesitzes, und JPMorgan hat 2,1 Millionen Aktien zugekauft, während Invesco seine Beteiligung um 41,5 Prozent abbaute 46.
Der Umsatz ist sieben Quartale in Folge gestiegen – die Prognose verlangt einen Sprung um 23 Prozent
- Umsatz
- Estimate
Data
| Umsatz | |
|---|---|
| FQ4 2024 | $200.71M |
| FQ1 2025 | $218.12M |
| FQ2 2025 | $235.89M |
| FQ3 2025 | $252.08M |
| FQ4 2025 | $261.17M |
| FQ1 2026 | $271.61M |
| FQ2 2026 | $288.96M |
| FQ3 2026 | $342.24M |
| FQ4 2026 (Prognose) (estimate) | $420M ($415–425M) |
Was die Sache entscheidet
Das vierte Geschäftsquartal endet heute, am 2. Oktober 8. Die Unternehmensprognose verlangt einen Sprung um 21 bis 24 Prozent gegenüber dem Vorquartal – mehr als die eben erst gelieferten 18,4 Prozent – und stützt sich auf einen Steuersatz von 3 Prozent und 78,9 Millionen Aktien: Annahmen, keine Garantien 84. Das Wachstum steht in den Zahlen – und die Insider-Verkäufe ebenso. Der nächste Quartalsbericht entscheidet, welches von beiden das Multiple eingepreist hat.
Deepdive
AI-generated from this story and its cited sources. Not investment advice.



