Koreanischer Wagniskapitalfonds ist der neueste bekannt gewordene Käufer von Databricks' 190-Milliarden-Dollar-Papier
SBVA gab heute bekannt, an der 5-Milliarden-Dollar-Runde beteiligt zu sein, die Databricks mit 190 Milliarden Dollar bewertet – das 27-Fache der selbst berichteten Run-Rate. Ein PitchBook-Modell beziffert den Betriebswert auf 68,7 Milliarden Dollar, und der börsennotierte Vergleich MongoDB notiert bei 351,73 Dollar – mit Verkaufsempfehlung.
Vincent Jiang · 3 min read
Die Anklage: Ein koreanischer Fonds kauft zum 27-Fachen des Umsatzes
SBVA teilte am 2. Oktober mit, an der Finanzierungsrunde von Databricks beteiligt zu sein, ohne die Höhe seines Engagements zu nennen 12. Die Runde selbst ist sieben Wochen alt: Databricks schloss sie am 13. August ab – 5 Milliarden Dollar zu einer Bewertung von 190 Milliarden Dollar, angeführt von Coatue, daneben Blackstone, MGX aus Abu Dhabi, von T. Rowe Price beratene Konten und der neue Investor Sixth Street Growth 34. Man lese die Liste der Lead-Investoren, wie sie ist: Crossover-Kreditgeber (Blackstone, Sixth Street Growth), Staatsfonds (MGX) und Konten von Publikumsfonds (T. Rowe) – dazu jetzt ein koreanischer Fonds. Beim 27-Fachen des Umsatzes kommt das Grenzgebot für dieses Papier nicht vom Wagniskapital; die Wagniskapitalgeber finden sich unter den zwei Dutzend Beteiligten, nicht unter den Lead-Investoren 36. Aktenkundig wurde der Einstieg von SBVA nur über die Fachpresse in Seoul; eine Meldung aus den USA gibt es nicht 12.
Das Wachstum ist echt – und selbst berichtet
Die Run-Rate überstieg 7 Milliarden Dollar, der Umsatz wuchs im zweiten Quartal um mehr als 80 Prozent, und der bereinigte Free Cashflow blieb zwölf Monate lang positiv – alles von Databricks selbst berichtet 36. Die Bewertungsmarke vom Februar lag bei 134 Milliarden Dollar: Seither stieg sie um 41,8 Prozent, während die Run-Rate um 29,6 Prozent zulegte 5. Der testierte Konkurrent Snowflake wurde Anfang September bei rund 124 Milliarden Dollar gehandelt, etwa das 20-Fache des erwarteten Umsatzes 5. Das neue Geld hat Bestimmungsorte: 350 Millionen Dollar über drei Jahre in Singapur 7, 300 Millionen Dollar in Brasilien 8 und einen Marketplace, über den Kunden bestehende Databricks-Verpflichtungen bei Anbietern wie Decagon ausgeben können 9.
Die Beweisstücke sind nicht testiert
Alles, was den Preis dieser Runde trägt, sind Eigenangaben: das Wachstum, die Cashflow-These, eine um mehr als 100 Prozent wachsende Lakehouse-Run-Rate von 1,5 Milliarden Dollar, mehr als 1.000 Kunden mit über 1 Million Dollar Umsatz 6. Ali Ghodsi wollte ursprünglich 1 Milliarde Dollar einsammeln und erhielt Interessensbekundungen über 15 Milliarden Dollar 4. SBVA-Chef Lee Joon-pyo nennt den Scheck eine Wette auf die KI-Nutzung in koreanischen und asiatischen Unternehmen 1.
Käufer zahlten 190 Milliarden, das Modell nennt 68,7 Milliarden
- Estimate
Data
| Value | |
|---|---|
| Rundenbewertung, 13. Aug. 2026 | $190B |
| PitchBook-Bestfall (estimate) | $182.1B |
| PitchBook-Betriebswert (estimate) | $68.7B |
Die Staatsanwaltschaft: 68,7 Milliarden Dollar
Ein Zehn-Jahres-Modell setzt dem Betriebswert eine Untergrenze von 68,7 Milliarden Dollar – ein Abschlag von 64 Prozent gegenüber der Rundenbewertung. Im Bestfall, mit einer Bruttomarge von 80 Prozent und sämtlich erreichten Zielen, kommt das Modell auf 182,1 Milliarden Dollar und bleibt damit unter dem gezahlten Preis 5. Das modellierte Wachstum normalisiert sich im kommenden Jahr auf 48 Prozent und bis Mitte der 2030er-Jahre auf einstellige Werte 5. Das Urteil der Börse über dieses Segment erging am 28. September: MongoDB notierte bei 351,73 Dollar, das Gesamtrating der Analysten lautete auf Verkaufsempfehlung 10; Chef CJ Desai wechselte noch am selben Tag zu Meta, die Aktie verlor 25 Prozent 11. Das testierte zweite Fiskalquartal brachte es auf 771,8 Millionen Dollar, ein Plus von 30 Prozent 11.
MongoDBs bestes testiertes Quartal liegt bei weniger als der Hälfte des von Databricks behaupteten Tempos
Data
| MongoDB-Umsatz (testiert) | |
|---|---|
| Q3 '23 | $432.94M |
| Q4 '23 | $458M |
| Q1 '24 | $450.56M |
| Q2 '24 | $478.11M |
| Q3 '24 | $529.38M |
| Q4 '24 | $548.4M |
| Q1 '25 | $549.01M |
| Q2 '25 | $591.4M |
| Q3 '25 | $628.31M |
| Q4 '25 | $695.07M |
| Q1 '26 | $687.62M |
| Q2 '26 | $771.77M |
Die Verteidigung: die Wiederholungskäufer
Databricks hat in 20 Monaten 20 Milliarden Dollar eingesammelt. Anteilseigner von Temasek und GIC bis Andreessen Horowitz haben nachgelegt – neben neuen Namen wie BOND, Point72 und TPG 614. Der Bedarf ist konkret: Verpflichtungen in Milliardenhöhe gegenüber allen drei Hyperscalern und ein 100-köpfiges Forschungsteam 414.
Die offenen Preisfragen: Berkeleys Gebühr und SBVAs Scheck
Die eine Seite dieses Tisches reicht testierte Zahlen ein; die andere hat nur Eigenangaben 5. Wie hoch SBVAs Scheck ausfällt, bleibt unbekannt 2, und keine Einreichung verrät, warum die Wagniskapitalgeber nur mitgingen, statt anzuführen. Diese Runde liefert zugleich die erste Bewertung der Anteile, die die UC Berkeley als Gebühr für die Namensrechte an ihrem Stadion einkassiert hat: 190 Milliarden Dollar ist der Kurs, den ein Verkäufer dieses Papiers heute nennen würde 133.
Das Urteil wartet auf die Einreichung
Ghodsi will Databricks irgendwann an die Börse bringen, sieht im Börsenparkett vorerst aber zu viel Ablenkung 14. Bis eine Einreichung vorliegt, ist der einzige testierte Preis in diesem Segment der von MongoDB. Entweder zieht die private Bewertung die öffentliche nach – oder die Verkaufsempfehlung für den testierten Namen war von Anfang an der ehrliche Preis für das gesamte Segment.
Deepdive
AI-generated from this story and its cited sources. Not investment advice.



