Upstart-Gründer kauften die fallende Aktie für 7,65 Millionen Dollar – und verkauften nichts
Die Aktie fiel am 14. Oktober auf ein 52-Wochen-Tief von 22,54 Dollar und liegt seit Jahresbeginn rund 45 Prozent im Minus. In den vergangenen sechs Monaten haben die beiden Mitgründer nur gekauft, Präsident, Finanzchefin und Justiziar dagegen nur verkauft. Ein Drittel des Streubesitzes ist bis zur Vorlage der Quartalszahlen am 3. November leerverkauft.
Vincent Jiang · 3 min read
Dave Girouard und Paul Gu haben Upstart−5.25% — Upstart, down 5.25 percent today gegründet, um Konsumentenkredite mithilfe von Machine-Learning-Modellen statt allein nach Kreditscores zu vergeben. Als Nasdaq-Titel ist das Unternehmen zum Barometer für die Stimmung rund um künstliche Intelligenz im Finanzsektor geworden. Aus Form-4-Meldungen, mit denen die US-Börsenaufsicht SEC Insidergeschäfte dokumentiert, geht für die vergangenen sechs Monate ein klares Muster hervor: Beide Gründer griffen beim Kursrutsch der eigenen Aktie zu. Verwaltungsratsvorsitzender Girouard erwarb 170.240 Aktien für geschätzte 5,0 Millionen Dollar, CEO Gu 100.000 für 2,65 Millionen Dollar. Verkäufe der beiden: null 1. Upstart selbst gab im ersten Halbjahr weitere 100,06 Millionen Dollar für Aktienrückkäufe aus 2.
Die Ränge darunter: nur Verkäufe
Der Rest der Riege lief in die Gegenrichtung: Innerhalb von sechs Monaten standen 22 Verkäufen am offenen Markt nur vier Käufe gegenüber. Präsident Sanjay Datta verkaufte in acht Einzelgeschäften 161.780 Aktien für geschätzte 4,53 Millionen Dollar. Auch Finanzchefin Andrea Blankmeyer und Justiziar Scott Darling verkauften 1. Insiderverkäufe können Steuern oder Diversifikation sein, und einzelne Käufe beweisen wenig 2. Dennoch bleibt der aktenkundige Befund: Die Teilung verläuft nach Rang.
Gründer kauften für 7,65 Millionen Dollar – Präsident, Finanzchefin und Justiziar verkauften für 5,49 Millionen Dollar
Data
| Value | |
|---|---|
| Girouard, Verwaltungsratsvorsitzender | $5M |
| Gu, CEO | $2.65M |
| Darling, CLO | -$0.45M |
| Blankmeyer, CFO | -$0.51M |
| Datta, Präsident | -$4.53M |
Die Kreditmaschine lief weiter
Die vorläufigen Kreditvergaben im dritten Quartal, veröffentlicht am 5. Oktober, beliefen sich auf 4.117,8 Millionen Dollar – nach rund 2,9 Milliarden Dollar im Vorjahresquartal und 2,6 Prozent unter den 4.227,2 Millionen Dollar des zweiten Quartals 2. Fünf Quartale in Folge ist der Umsatz nun gestiegen, zuletzt auf 364,7 Millionen Dollar im zweiten Quartal 2026 3. Der Kreditmarkt bleibt offen: Am 28. September vergab die Ratingagentur KBRA vorläufige Ratings für Anleihen im Volumen von 400 Millionen Dollar aus Upstarts 52. Verbriefung; zugrunde liegt ein Kreditpool von 500 Millionen Dollar, die Senior-Tranchen sind mit einer Kreditverstärkung von 65,3 Prozent ausgestattet 4.
Der Umsatz stieg fünf Quartale in Folge auf 364,7 Millionen Dollar
Data
| Umsatz | |
|---|---|
| Q3/24 | $162.14M |
| Q4/24 | $218.96M |
| Q1/25 | $213.37M |
| Q2/25 | $257.29M |
| Q3/25 | $277.11M |
| Q4/25 | $296.09M |
| Q1/26 | $308.21M |
| Q2/26 | $364.71M |
Ein Drittel des Streubesitzes sieht das anders
Die Quote leer verkaufter Aktien (Short Interest) stieg bis zum 15. September auf 33,13 Prozent des Streubesitzes – 27,6 Millionen Aktien, ein Plus von 6,56 Prozent binnen zwei Wochen 1. In den Berichten für das zweite Quartal senkte die norwegische Norges Bank ihre Beteiligung um 91,8 Prozent und das Handelshaus Jane Street seine um 96,5 Prozent; Bank of America−0.91% — Bank of America, down 0.91 percent today dagegen baute ihre Position um 198,9 Prozent aus 1. Die Makrolage spielt den Shorts zu: Die US-Notenbank hob die Zinsen am 16. September um 0,25 Prozentpunkte an, auf 3,75 bis 4,00 Prozent – die erste Erhöhung seit mehr als drei Jahren 5. Und Upstarts eigener Makroindex lag am 5. Oktober um 49 Prozent über dem Niveau, das eine normale Wirtschaftslage kennzeichnet 2.
Der 3. November entscheidet
Upstart hatte am 4. August für 2026 ein bereinigtes EBITDA von rund 294 Millionen Dollar erneut bestätigt. Das erste Halbjahr brachte es auf 117,37 Millionen Dollar. Wiederholte sich das zweite Quartal mit 76,91 Millionen Dollar noch zweimal, fehlten am Jahresende rund 22,8 Millionen Dollar zur Prognose. Die Analysten überbrücken die Lücke: Sie erwarten im dritten Quartal einen Umsatz von 365,1 Millionen Dollar, unverändert zum Vorquartal, und danach Wachstum im vierten Quartal 2. Gu kaufte am 10. September zu einem gewichteten Durchschnittskurs von 25,55 Dollar; die Aktie rutschte am 14. Oktober auf ein 52-Wochen-Tief von 22,54 Dollar, nach 43,73 Dollar zum Jahresende 2025 26. Am 3. November entscheidet sich, ob die Gründer zu früh kauften oder danebenlagen.
Deepdive
AI-generated from this story and its cited sources. Not investment advice.


