Disney wirft der FCC vor, ABC-Lizenzverlängerungen um Jahre vorgezogen zu haben – um Druck auszuüben und Gerichte zu umgehen

In seiner Eingabe vom 12. Oktober argumentiert Disney, die FCC habe die vorgezogene Lizenzüberprüfung gewählt, um ABC zu nötigen und sich der gerichtlichen Kontrolle zu entziehen; die Forderung eines Senators nach einer Untersuchung wegen des zurückgezogenen Anduril-Berichts von ABC eröffnet vor Disneys Bilanzkonferenz am 17. November eine zweite Front.

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Vincent JiangVincent Jiang · 3 min read
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Jimmy Kimmel, rechts, an seinem Schreibtisch auf dem Set von „Jimmy Kimmel Live!“ bei einer Aufzeichnung mit Präsident Joe Biden in Los Angeles im Juni 2022
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Jimmy Kimmel mit Präsident Joe Biden bei einer Aufzeichnung von „Jimmy Kimmel Live!“ im El Capitan Theatre in Los Angeles, Juni 2022. Die frühe Lizenzüberprüfung des ABC-Mutterkonzerns Disney durch die FCC folgte auf einen Witz aus Jimmy Kimmels Monolog; Disney sagt nun, die Behörde habe die Meinungsäußerung des Senders beschneiden wollen.

Jimmy Kimmels Interview mit James Talarico, einem Demokraten aus Texas, der für den Senat kandidiert, lief in diesem Monat auf YouTube−2.89% — YouTube, down 2.89 percent today – statt bei ABC. Warum, erklärte Disneys−0.07% — Disneys, down 0.07 percent today leitende Anwältin Beth Wilkinson am 6. Oktober vor einem Bundesgericht: „The View“ habe die Auswahl der Clips geändert, und, mit ihren Worten: „Wir beobachten alles, was wir tun.“ Der Beobachter ist die Federal Communications Commission (FCC), die US-Medienaufsicht. In ihrer Hand liegen die Lizenzen, die acht ABC-Sender auf Sendung halten. 12

Lizenzen Jahre früher eingefordert

Die FCC ordnete diese Verlängerungen am 28. April an, mit einer Frist bis zum 28. Mai – obwohl die Lizenzen erst zwischen 2028 und 2031 zur Verlängerung anstanden. Nach Angaben von Disney hatte die Behörde seit mehr als fünf Jahrzehnten keine Verlängerung vorzeitig erzwungen. Der Konzern reichte die Anträge unter Protest ein, nannte die Anordnung „rechtswidrig, willkürlich und verfassungswidrig“ und zog im August vor Gericht. Das Risiko lastet auf einem Unternehmen, das im Juni-Quartal 25,2 Milliarden Dollar Umsatz verbuchte. 345

Acht ABC-Lizenzen stecken in einem Konzern mit rund 25 Milliarden Dollar Umsatz pro Quartal

$0B$10B$20B$30BQ2 2024Q4 2024Q2 2025Q4 2025Q2 2026$25.25B
Data
Umsatz
Q1 2024$22.08B
Q2 2024$23.16B
Q3 2024$22.57B
Q4 2024$24.69B
Q1 2025$23.62B
Q2 2025$23.65B
Q3 2025$22.46B
Q4 2025$25.98B
Q1 2026$25.17B
Q2 2026$25.25B
Disneys Quartalsumsatz in Milliarden US-Dollar, nach Kalenderquartalen, Q1 2024 bis Q2 2026. Hervorgehoben ist das Juni-Quartal 2026, das in Disneys Gerichtsschriftsatz zitiert wird. Quelle: Quartalszahlen der Walt Disney Company aus den SEC-Unterlagen des Konzerns.11

Die Alternativen, die die Regierung einräumte

Offiziell stützt sich die FCC auf eine Untersuchung möglicher rechtswidriger Diskriminierung bei Einstellungen, Beförderungen und Bezahlung bei Disney – nicht auf dessen Programm. 37 Auf die Frage in der Anhörung vom 6. Oktober, mit welchen anderen Instrumenten sich Dokumente erzwingen ließen, hatte Dimitar Georgiev-Remme, Anwalt des US-Justizministeriums, keine unmittelbare Antwort parat. Richterin Loren AliKhan ordnete ergänzende Schriftsätze an. Die Eingabe der Regierung vom 9. Oktober räumte ein, dass es Alternativen gab – behördliche Vorladungen, Geldbußen und Anhörungen –, und nannte die vorgezogene Verlängerung „das beste Werkzeug für diese Aufgabe“. Diese Alternativen hätten eine Vollstreckung vor Bundesgerichten erfordert. 16

Disneys Erwiderung vom 12. Oktober macht aus diesem Zugeständnis den Vorwurf: Die Regulierer hätten versucht, „maximalen Zwangsdruck auf das Medienunternehmen auszuüben, dessen Äußerungen die Regierung einzudämmen suchte, und sich dabei bewusst der gerichtlichen Kontrolle zu entziehen“. Selbst eine erst Jahre später erteilte Verlängerung, so Disneys Argument, bietet keine Abhilfe für redaktionelle Entscheidungen, die unter dem Lizenzverfahren bereits gefallen sind. 67

Eine zweite Front, in Dollar aus Ohio

Senator Bernie Moreno aus Ohio forderte die FCC am 11. Oktober zur Untersuchung auf – Anlass ist ein zurückgezogener Bericht vom 7. Oktober über Investitionen der Familie Trump. Darin wurde 1789 Capital, bei dem Donald Trump Jr. Partner ist, eine Beteiligung an Anduril$123.86B — Anduril, private, latest valuation $123.86B im Wert von 2,5 Milliarden Dollar zugeschrieben. Die korrigierte Fassung spricht von rund 50 Millionen Dollar innerhalb einer größeren Finanzierungsrunde. Andurils Werk Arsenal-1 in Morenos Bundesstaat ist eine Wette von fast einer Milliarde Dollar auf mehr als 4.000 Jobs. 89

Bernie Moreno bei einer Rede auf der Bühne, in dunkelblauem Anzug mit roter Krawatte
Senator Bernie Moreno aus Ohio, der die FCC am 11. Oktober aufgefordert hat, ABC News wegen des zurückgezogenen Berichts über die Anduril-Investition der Familie Trump zu untersuchen, bei der „Turning Point Action Conference“ in West Palm Beach im US-Bundesstaat Florida im Juli 2023. · Gage Skidmore

ABC schrieb von 2,5 Milliarden Dollar – real waren es 50 Millionen

$0B$0.5B$1B$1.5B$2B$2.5BTatsächliche Beteiligung von 1789 Capital$50MAnduril-Werk Arsenal-1, Ohionearly $1BRunde, die ABC 1789 zuschrieb$2.5B
Data
Value
Tatsächliche Beteiligung von 1789 Capital$50M
Anduril-Werk Arsenal-1, Ohionearly $1B
Runde, die ABC 1789 zuschrieb$2.5B
Dollar in Milliarden, laut ABCs korrigiertem Bericht vom 9. Oktober und dem Schreiben von Senator Moreno vom 11. Oktober. Quellen: Fox News, 12. Oktober 2026; cleveland.com, 12. Oktober 2026.8,9

Zuständigkeit – und ein echter Fehler

Die Antwort der US-Regierung: Zuständigkeit. Der US-Kongress habe abschließende Lizenzentscheidungen den Berufungsgerichten zugewiesen, und ABC sei, so der Wortlaut, „ein reguliertes Unternehmen, das derzeit von seinem Regulierer überprüft wird“. 27 Allerdings hat ABC seinen Kritikern auch echtes Material geliefert: Der Sender löschte den Bericht ohne Angabe von Gründen, bevor die Korrektur Fehler bei Investitionen, Verträgen und der zeitlichen Abfolge einräumte. 89 Der von der FCC selbst veröffentlichte Maßstab untersagt Zensur, verlangt den Nachweis einer absichtlichen Verzerrung und erstreckt sich nicht eindeutig auf Online-Artikel. 9

Ein Urteil macht den Preis

Richterin AliKhan hat noch nicht entschieden; die letzten Schriftsätze beider Seiten waren zum 14. Oktober fällig. 2 Die Disney-Aktie notierte am 15. Oktober bei 110,68 Dollar, und am 17. November veranstaltet der Konzern seine Bilanzkonferenz zum vierten Fiskalquartal – die erste Zahlenveröffentlichung, bei der über die einstweilige Verfügung entschieden ist oder eben noch nicht. 10 Was ihr Urteil bewertet, liegt auf der Hand: ob ein Lizenzdossier einen Sender erst in seiner Meinungsfreiheit einschüchtern kann – und sich danach vor keinem Richter verantworten muss.

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AI-generated from this story and its cited sources. Not investment advice.

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