New Mexico fordert von einem Richter eine Strafe von 35 bis 40 Milliarden Dollar gegen Meta – wegen 43 Millionen Datenschutzverstößen

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Vincent JiangVincent Jiang · 3 min read
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Eingang zum Hauptsitz von Meta Platforms in Menlo Park, Kalifornien
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Meta Platforms sieht sich mit einem Antrag des Bundesstaats New Mexico konfrontiert: Ein Richter soll das Unternehmen wegen Datenschutzvorwürfen aus der Cambridge-Analytica-Ära zu einer Zahlung von bis zu 40 Milliarden Dollar verurteilen.

Eine Anwältin des Bundesstaats stand in einem Gerichtssaal in Santa Fe und bat einen Richter, einem einzigen Unternehmen 40 Milliarden Dollar abzunehmen. An der Wall Street zuckte niemand mit der Wimper.

Die Forderung – und die Zahl, die niemand eingepreist hat

Am 1. Oktober 2026 bat Randi McGinn, die das Justizministerium von New Mexico in dem Fall vertritt, Richter Francis Mathew vom First Judicial District, Meta Platforms zu zivilrechtlichen Strafzahlungen von 35 bis 40 Milliarden Dollar zu verurteilen – nach dem Gesetz gegen unlautere Geschäftspraktiken (Unfair Practices Act) des Bundesstaats, einem Verbraucherschutzgesetz, das Bußgelder von bis zu 5.000 Dollar je Verstoß zulässt 13. Wendet man den Höchstsatz auf die Verstoßzahl der Jury an, ließe das Gesetz rund 219 Milliarden Dollar zu. McGinn bat den Richter, genau dieses Maximum anzusetzen und es dann auf die Spanne von 35 bis 40 Milliarden Dollar zu senken, damit das Urteil in der Berufungsinstanz die Prüfung nach den Grundsätzen des ordnungsgemäßen Verfahrens (Due Process) und des Verbots überhöhter Strafen übersteht 3. Das ist verräterisch: Der Bundesstaat hat seine Forderung so bemessen, dass sie eine Berufung übersteht. Ein stiller Vergleich unterhalb der Zahl ist daher nicht das Basisszenario.

Gezählt wurde am 25. September: An jenem Tag befand eine Jury, dass Meta−1.50% — Meta, down 1.50 percent today Verbraucher über den Datenschutz ihrer Facebook-Daten getäuscht hat – in mehr als 43 Millionen Verstößen. 26 von 29 Aussagen des Konzerns und seiner Führungskräfte erklärten die Geschworenen für irreführend 12. Der Fall reicht bis zu Cambridge Analytica zurück, der britischen Politikberatung, die über eine Drittanbieter-App ohne Einwilligung Daten von bis zu 87 Millionen Facebook-Nutzern abgeschöpft hat 1. Metas Anwalt Matt Nicholson nannte den Antrag „astronomisch“ und „grob unverhältnismäßig“ und forderte eine Obergrenze von 3,45 Milliarden Dollar. Die Rechnung je Verstoß fasst die Kluft in einer einzigen Zeile zusammen: 3,45 Milliarden Dollar geteilt durch 43 Millionen Verstöße ergibt rund 80 Dollar, 35 bis 40 Milliarden Dollar entsprechen je Verstoß etwa 810 bis 930 Dollar – eine rund zwölffache Spanne, die nur Richter Mathew schließen kann. Er rechnet damit, noch in diesem Monat zu entscheiden 13.

Der Richter wählt innerhalb einer Spanne von Faktor zwölf, mit 219 Milliarden Dollar als Deckel

  • Estimate
$0$50$100$150$200$250Gesetzliches Maximum (43 Mio. × 5.000 Dollar)$219BForderung New Mexicos, Untergrenze$35BForderung New Mexicos, Obergrenze$40BMetas vorgeschlagene Obergrenze$3.45
Data
Value
Gesetzliches Maximum (43 Mio. × 5.000 Dollar) (estimate)$219B
Forderung New Mexicos, Untergrenze$35B
Forderung New Mexicos, Obergrenze$40B
Metas vorgeschlagene Obergrenze$3.45
Milliarden US-Dollar. Das gesetzliche Maximum entspricht den 43 Millionen festgestellten Verstößen zum Höchstsatz von 5.000 Dollar je Verstoß; der Bundesstaat bat den Richter, das Maximum anzusetzen und dann auf 35 bis 40 Milliarden Dollar zu senken – dargestellt sind beide genannten Grenzwerte. Quellen: Benzinga über Yahoo Finance, 1. Oktober 2026; Santa Fe New Mexican, 1. Oktober 2026.1,3

Je Verstoß: 80 Dollar gegen 810 bis 930 Dollar

$0$200$400$600$800$1,000Metas Obergrenze (3,45 Mrd. Dollar)~$80Forderung New Mexicos (35 Mrd. Dollar)~$810Forderung New Mexicos (40 Mrd. Dollar)~$930
Data
Value
Metas Obergrenze (3,45 Mrd. Dollar)~$80
Forderung New Mexicos (35 Mrd. Dollar)~$810
Forderung New Mexicos (40 Mrd. Dollar)~$930
US-Dollar je Verstoß, berechnet als jeweilige vorgeschlagene Strafe geteilt durch die 43 Millionen von der Jury festgestellten Verstöße. Quellen: Benzinga über Yahoo Finance, 1. Oktober 2026; Santa Fe New Mexican, 1. Oktober 2026.1,3

Die Börse handelt die falsche Story

Zunächst das, was die Sache verkompliziert: Meta schloss am 1. Oktober, dem Tag der Anhörung, bei 725,93 Dollar und hatte gerade den besten Monat seit Juli 2013 hingelegt – 27 Prozent Plus im September nach dem Start von Muse AI 12. Für eine Marktkapitalisierung von 1,9 Billionen Dollar sind selbst 40 Milliarden Dollar nur ein Achselzucken wert – etwa drei Wochen der 31,1 Milliarden Dollar, die Meta allein im zweiten Quartal für Capex ausgegeben hat 4. Diese Rechnung stimmt. Doch Meta hat im zweiten Quartal bereits 2,4 Milliarden Dollar an Aufwendungen für Rechtsverfahren verbucht. Und McGinn hat das Gericht gebeten, Zinsen für die Zeit vor und nach dem Urteil anzusetzen, die auch während einer etwaigen Berufung weiter auflaufen – eine Konstruktion, die darauf angelegt ist, Verzögerung zu bestrafen, statt sie abzuwarten 34.

Das Gegenargument verdient Gehör: Selbst 40 Milliarden Dollar liegen unter 2 Prozent des Marktwerts von Meta. Metas Verteidigung: Es sei tatsächlich kein Verbraucher getäuscht worden, und der Konzern verkaufe keine Nutzerdaten. Und beide Siege, die New Mexico in diesem Jahr gegen Meta errungen hat, stehen vor Jahren von Rechtsstreitigkeiten, bevor auch nur ein Dollar fließt 13. Alles richtig – und doch unvollständig. Die Strafe fällt an, bevor Meta das nächste Mal Quartalszahlen vorlegt – gegen eine Aktie, die mit dem 23,65-Fachen der erwarteten Gewinne über ihren eigenen Fünf-Jahres-Multiples notiert 4.

Der Termin, der entscheidet

Die Schriftsatzfrist, die Richter Mathew angesetzt hatte, ist am Dienstag abgelaufen. Beiden Seiten hat er gesagt, sie sollten mit seiner Entscheidung zwei Wochen nach Ende der Einreichungen rechnen 3. Die Zahl des Richters – irgendwo zwischen 3,45 Milliarden und 40 Milliarden Dollar – ist die einzige in diesem Fall, die kein Anwalt festgelegt hat. Sie wird fällig, bevor Meta seine nächsten Quartalszahlen veröffentlicht.

Deepdive

AI-generated from this story and its cited sources. Not investment advice.

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