Leerverkäufer halten 33 Prozent der Upstart-Aktien in der Hand – Anleihekäufer verlangen für die 400-Millionen-Dollar-Verbriefung ein dickeres Polster
Am 28. September stufte die Ratingagentur KBRA 400 Millionen Dollar an Upstart-Kreditpapieren ein – mit einem Schutzpolster von 65,30 % vor den Senior Notes. Die Short-Interest-Daten vom 15. September zeigen Leerverkäufer mit einem Drittel des Streubesitzes. Der Anleihemarkt und der Aktienleihemarkt haben dasselbe Kreditbuch in entgegengesetzte Richtungen bewertet – der Bericht vom 3. November wird zeigen, welche Lesart überlebt.
Vincent Jiang · 3 min read
Zwei Märkte bewerten dasselbe Kreditbuch
Am 28. September 2026 vergab KBRA vorläufige Ratings für den Upstart Securitization Trust 2026-4: eine Transaktion über 400,0 Millionen Dollar an Notes, besichert durch einen rund 500,0 Millionen Dollar großen Pool aus Konsumentenkrediten – die 52. Verbriefung über die Upstart-Plattform−0.70% — Verbriefung über die Upstart-Plattform, down 0.70 percent today 1. Die Senior Notes tragen eine Kreditverstärkung von 65,30 %, die unterste Klasse eine von 20,50 % 1. Die Leerverkäufer waren zuerst da: Die Short-Interest-Daten vom 15. September, veröffentlicht am 7. Oktober weisen 33,13 % des Streubesitzes als leerverkauft aus – 27.649.788 Aktien, 6,56 % mehr als am 31. August. Um die Positionen zu schließen, wären 6,86 Börsentage nötig 2.
Der Pool wurde riskanter, das Polster dicker
Die Transaktion Nummer 51 liefert die Vergleichsbasis: UPST 2026-3, bewertet am 23. Juni 2026, umfasste 320,005 Millionen Dollar an Notes über einem rund 400,0 Millionen Dollar großen Pool – bei einer Senior-Kreditverstärkung von 64,75 % 3.
Schutz der Senior-Tranche um 55 Basispunkte höher – bei größerem Pool mit mehr Krediten der Bonitätsklasse E
- UPST 2026-3
- UPST 2026-4
Data
| UPST 2026-3 | UPST 2026-4 | |
|---|---|---|
| Klasse A | 64.75% | 65.3% |
| Klasse B | 51.05% | 51.6% |
| Klasse C | 40.7% | 41.15% |
| Klasse D | 20.5% | 20.5% |
Die Transaktion Nummer 52 fällt bei den Notes ein Viertel größer aus und ist bonitätlich schwächer besetzt: Kredite der Bonitätsklasse E machen 47,1 % des Pools aus, in Transaktion 51 waren es 43,3 % 4. Für dieselben Ratings verlangte KBRA ein dickeres Polster: 55 Basispunkte mehr bei den Senior-Klassen, 55 mehr bei B, 45 mehr bei C, unverändert 20,50 % bei D 13. Mehr Risiko im Pool wird mit mehr Schutz vor den Notes beantwortet.
Das Beweisstück der Bären ist Upstarts eigener Makroindex
Upstarts Makroindex wies am 5. Oktober 2026 einen Wert von 1,49 aus – rund 49 % über dem Niveau, das das Unternehmen als normale Konjunktur bezeichnet, seit Anfang 2022 durchweg über 1,0 und unter dem Höchststand von 1,68 aus dem Jahr 2024 5. Das Neugeschäft belief sich im September auf 1.378,3 Millionen Dollar, nachdem es im August 1.342,1 Millionen Dollar betragen hatte; auf das dritte Quartal summierten sich 4.117,8 Millionen Dollar 56. Das Management hielt an seiner Umsatzprognose von rund 1,4 Milliarden Dollar fest – allerdings erst, nachdem es darauf hingewiesen hatte, dass der Index am oberen Rand der Spanne von 1,40 bis 1,50 notierte, die den Ausblick absteckt 7.
Die Gründer kauften, der Kreditbuch-Präsident verkaufte
Innerhalb von sechs Monaten kaufte Gründer Dave Girouard Aktien im Wert von 4.999.606 Dollar, bei CEO Paul Gu waren es 2.652.500 Dollar 2. Im selben Zeitraum verkaufte Präsident Sanjay Datta Aktien im Wert von 4.531.373 Dollar, verteilt auf acht Verkäufe 2.
Upstarts Gründer kauften binnen sechs Monaten Aktien für 7,7 Mio. $ – der Präsident verkaufte für 4,5 Mio. $
Data
| Value | |
|---|---|
| Dave Girouard | $5M |
| Paul Gu | $2.65M |
| Sanjay Datta | -$4.53M |
| Andrea Blankmeyer | -$0.51M |
| Scott Darling | -$0.45M |
| Natalia Mirgorodskaya | -$0.09M |
Datta ist der Manager, der in der Mitteilung der Credit Union of Denver vom 7. Oktober neue Kreditpartner willkommen hieß – eine Kreditgenossenschaft, die seit April über Upstart Kredite vergibt 8. Motive stehen in keinem Kursdatenfeed. Der Zwiespalt schon.
Worauf sich die Verteidigung stützt
Die Verteidigung stützt sich auf das zweite Quartal: ein Neugeschäft von 4,2 Milliarden Dollar, ein Umsatz von rund 365 Millionen Dollar und damit 42 % mehr als im Vorjahresquartal, ein Nettogewinn nach US-GAAP von rund 17 Millionen Dollar sowie ein Rückgang der Kredite in der Bilanz auf 5,9 % des ausstehenden Kapitals – der niedrigste Stand seit fast zwei Jahren 7. Die Aktie schloss am 9. Oktober bei 24,10 Dollar, innerhalb einer 52-Wochen-Spanne von 22,56 bis 55,22 Dollar und mehr als 70 % unter dem Höchststand vom vergangenen Juli 91011. Ein automatisierter Aktienfilter stuft das Unternehmen weiterhin als unprofitabel ein 10 – ein Etikett, das genau dieses Quartal widerlegt.
Zwei Datenpunkte entscheiden, welcher Preis der richtige ist
Die Zahlen für das dritte Quartal erscheinen am 3. November 2026 12. Die Leerverkäufer brauchen 6,86 Börsentage bis zum Schließen der Positionen 2 – das spricht eher für einen gedrängten Ausgang als für einen stillen. Beide Märkte haben das Kreditrisiko von Upstart öffentlich bepreist: der eine mit Sicherheiten, der andere mit geliehenen Aktien. Bestätigt der Datenpunkt die Umsatzprognose trotz eines Makroindex von 1,49 und wird die 53. Verbriefung mit einer Senior-Kreditverstärkung von höchstens 65,30 % begeben, behält der Anleihemarkt seine Lesart. Steigt das Polster erneut oder verstummt das Emissionsschelf, haben die Leerverkäufer recht.
Deepdive
AI-generated from this story and its cited sources. Not investment advice.



